von Annett

Zwei spannende Tage voller Inspiration und neuem Input liegen hinter mir. Von vielen Berufskollegen höre ich, dass sie nicht die Zeit haben, um sich mit solchen Themen zu beschäftigen, da sie zu sehr selbst im Tagesgeschäft involviert sind. Umso dankbarer bin ich, dass ich es geschafft habe, mir mental und ressourcentechnisch die Zeit zu nehmen, mich um die Weiterentwicklung der Kanzlei zu kümmern. Dazu gehört zweifelsfrei der Austausch mit Berufskollegen, die auf dem gleichen Level unterwegs sind wie man selbst. 

Die Location: Design Offices Leipzig im alten Hauptpostgebäude. Das weckt für einen Ur-Leipziger alte Erinnerungen, zumal die alten Telefonzellen erhalten geblieben sind, nur dass wir heute dort nicht mehr anstehen müssen und auch kein Kleingeld mehr bereit halten müssen. 

Der Vortrag: Stefan Werner gab uns Einblicke in die Datenanalyse in der Finanzverwaltung und die Entwicklungen in der digitalen Betriebsprüfung. Ein hoch interessanter Vortrag, zum einen, was heute schon technisch möglich ist und zum anderen, was dies für den Berufsstand des Steuerberaters bedeutet. Oft hört man Ängste, dass die KI die Mitarbeiter entbehrlich macht. Doch wenn man weiter denkt, entdeckt man auch neue Geschäftsfelder. Ich bin der Meinung, dass unsere Mitarbeiter nicht entbehrlich werden, sie werden nur einen anderen Job machen, den die KI eben nicht so gut kann wie ein echter Mensch. 

Der Abend: Unter einem atemberaubenden Sonnenuntergang trafen wir uns am Abend im Felix. Dort erwartete uns eine Kochshow, in der wir unser Essen selbst zubereiteten. Der anschließende Austausch mit den Berufskollegen in einer entspannten Atmosphäre war wie immer sehr wertvoll. 

Der zweite Tag: Nach dem Impulsvortrag vom ersten Tag sind wir in kleineren Teams eingestiegen und haben spezielle Fragen im Umgang mit der KI bezogen auf unseren Berufsstand geklärt. 

Und wie weiter? Ziele sollen innerhalb von 72 Stunden in die Tat umgesetzt werden, damit sie sicher implementiert werden. Das bedeutet für mich, dass ich in den nächsten Stunden ganz viel probieren und testen werde und dann entscheide, welche Neuerungen ich weiter verfolge. 

Also, 72 Stunden sind nicht viel – ich bin dann mal weg. 

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